Archiv für Oktober 2008

Heißkaffee

Ich war heute mal so mutig mich an ein spontanes kulinarisches Selbstexperiment zu wagen: beim Anblick der angebrochenen Eiskaffeepackung vom dahingezogenen Sommer und gleichzeitigem Frösteln bei den gegenwärtigen herbstlichen Temperaturen, kam ich auf die geniale Idee aus gewöhnlichem Eiskaffee einen Heißkaffee zu machen.
Dazu bereitet man ganz normal einen Eiskaffee, wie man ihn mag, zu und stellt ihn darauf hin in die 10-6-Welle. Physikklausuren hinterlassen anscheinend bleibende Schäden, gemeint ist natürlich eine µ-Welle oder – noch besser – eine Mikrowelle.
Während der Wartezeit überlegte ich schonmal, wie ich den erwarteten schlechten Geschmack am besten in einem Blogpost beschreiben könnte. Doch zu meiner Überraschung schmeckte der Heißkaffee unglaublich deliziös. :)
Irgendwie genau wie der Latte Macciato von Nescafé. Einziger unterschied bei dieser Methode ist, dass man für einen größere Menge weniger bezahlt. :D

Nur um mal…

…wieder ein Lebenszeichen von mir zu geben: das nächste Digital Painting ist bereits in Arbeit. Es wird den Titel „Free Fall“ (inspiriert vom gleichnamigen „In Flames“-Song) tragen und fertig sein, wenn ich damit zufrieden bin. Technisch gesehen und mit „Domain of Nature“ verglichen, wäre ich jetzt vielleicht irgendwo zwischen dem dritten und dem vierten Schritt. Ich benutze allerdings eine andere Zeichentechnik, weshalb es möglicherweise aus mehr als sieben Schritten bestehen könnte. ;)
Jetzt wo die Ferien vorbei sind, merkt man erst mal wieder wie viel Zeit man in diesen hatte. In den letzten drei Tagen hatte ich immer Nachmittagsunterricht und musste mich auf eine morgige Klausur vorbereiten (wobei das bei der Lehrkraft im enstprechenden Fach kaum was bringt und der gesamte Kurs einen Unterkurs schreibt, weshalb die Lehrkraft auch nicht mehr unsere Klausuren kontrollieren darf. Naja, mit einem Punkt bin ich ja mal ganz schnell Kursbester geworden und wenn man dann noch von Leistungskurslern dieses Fachs bestätigt bekommt, dass der Grundkurs, den man da belegt hat auf LK-Niveau herumkrebst, wird man nicht gerade motiviert. Aber das ist eine andere Geschichte ;) ), weshalb ich keine Zeit zum zeichnen gefunden habe.
Allerdings habe ich mir für das Wochenende (eventuell auch schon für morgen) vorgenommen, weiter zu machen. Habe mir das schonmal angesprochene Buch bestellt und ich rechne damit, dass es Freitag oder Samstag bei mir ankommen sollte. Bin mal gespannt, wie es so ist und werde unter Umständen auch ein Review darüber schreiben. Je nachdem wie viel Kreativität und Lust ich dazu habe. ;)

Siebter und finaler Schritt zum Speedpainting

step_6
Endlich ist es geschafft. In zwei Tagen ist es genau einen Monat her, als ich mit dem Speedpainting anfing. Eigentlich paradox für ein Speedpainting fast vier Wochen zu benötigen, aber der Begriff „Speedpainting“ ist auch irreführend. Besser wäre der Name „Efficiencypainting“. Wikipedia verrät warum:

Hierbei wird versucht mit wenig Pinselstrichen möglichst effizient ein Bild herzustellen. Die dazu benötigte Zeitspanne ist eher zweitrangig, der Name bezieht sich eher auf die effiziente Arbeitsweise.

Naja, reine Zeichenzeit betrug bei mir höchstens drei Stunden. Die meiste Zeit musste ich mich über Techniken informieren. Aber ich hab mir ja für demnächst vorgenommen, jeden Tag (an dem ich kein Nachmittagsunterricht habe) ein kleines Speedpainting anzufertigen, da ich feststellen musste, dass man durch reines ausprobieren am meisten lernt. Deshalb wird es vorerst auch nicht das Making of zum Render geben, das eigentlich im Anschluss an diesem Making of starten sollte. Vielleicht gibt es das dann in den Weihnachtsferien. Mal sehen. Die Idee habe ich schließlich noch. ;)
Auf jedenfall habe ich im letzten Schritt dieses Speedpaintings der Beleuchtung die letzten Schliffe verpasst, mit den Deckkräften der achtzehn einzelnen Ebenen herumexperimentiert, dann alle Ebenen zusammengefügt, die Farbkurve angepasst und zu guter letzt das ganze Bild etwas geschärft.
Und ich muss sagen, ich bin mit dem Endergebniss doch zufriedener als ich bei den einzelnen Zwischenschritten vermutet hätte. Mein Dank gilt übrigens Johi, der mich immer wieder zum weitermachen drängte und ohne den ich wahrscheinlich schon längst aufgegeben oder länger gebraucht hätte. Je nachdem. Wahrscheinlich beides: nach längerer Zeit aufgeben. ;)
Auf dem kleinen Bild oben erkennt man nicht sehr viel, daher gibt es die große handsignierte Version mit Rahmen auf deviantART zu bestaunen. ;D
Normalerweise würde sich jetzt hier noch der Schritt der Namensfindung anschließen, aber das Bild wird den Projektnamen „Domain of Nature – Domäne der Natur“ tragen.

Schritt 1: Sich über Techniken informieren
Schritt 1,5: Lästigen Schnupfen loswerden
Schritt 2: Hintergrund/Beleuchtung
Schritt 3: Grobe Details
Schritt 4: Blätter/Beleuchtung II
Schritt 5: Blätter II
Schritt 6: Blätter III/Beleuchtung III
Schritt 7: Beleuchtung IV/Letzter Schliff

Sechster Schritt zum Speedpainting

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Heute war ich mal extrem fleißig und wahrscheinlich mach ich nachdem ich diesen Artikel verfasst habe noch weiter, so dass es unter Umständen heute zwei Schritte geben könnte. ;)
Vielleicht fällt dem einen oder anderen ja auf dass jetzt mehrere Bäume die eigentliche Szene protzig verdecken. Aber das wird sich ändern. Die Bäume dienen nämlich anderen (Beleuchtungs-)Zwecken.
Vorher habe ich mal wieder weiter am Blattwerk gearbeitet. Das ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden bin, erwähn ich hier lieber nicht. ;)

Schritt 1: Sich über Techniken informieren
Schritt 1,5: Lästigen Schnupfen loswerden
Schritt 2: Hintergrund/Beleuchtung
Schritt 3: Grobe Details
Schritt 4: Blätter/Beleuchtung II
Schritt 5: Blätter II
Schritt 6: Blätter III/Beleuchtung III

Einkaufszettel

Notiz an mich: Wenn am 31.10.2008 das neue Pain Album „Cynic Paradise“ erscheint und ich es mir auf Amazon vorbestelle, muss ich mir neben meinen Weihnachtseinkäufen (ja, ich weiß jetzt schon, was ich meinen Familienmitgliedern schenke) noch unbedingt dieses tolle Buch mitbestellen.
Den Autor Gary Tong habe ich auf deviantART schon auf meiner devWATCH-Liste. Sehr empfehlenswert. :)

Kann man seit neustem mit WordPress Umfragen erstellen?


Kann man? Wenn ja, ist es ziemlich praktisch, finde ich.

Fünfter Schritt zum Speedpainting

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Heute: weiter herumblättern.

Schritt 1: Sich über Techniken informieren
Schritt 1,5: Lästigen Schnupfen loswerden
Schritt 2: Hintergrund/Beleuchtung
Schritt 3: Grobe Details
Schritt 4: Blätter/Beleuchtung II
Schritt 5: Blätter II

Unglaublich aber wahr, die neuen Felle sind jetzt endlich da(hr). Harharhar.

felle
So sehen sie aus, die neuen Prachtexemplare. Nachdem sich letzten Samstag der tragische Unfall ereignet hat, sind heute endlich schon nach sechs Tagen meine neuen Felle angekommen. :) Ausnahmsweise passend zum Wochenende, wo mich doch sonst grundsätzlich alle Pakete erst am Montag erreichen.
Und mal wieder haben sich die Thomannpakete als die Chipstüten unter den Versandkartons erwiesen. Um an den Inhalt zu kommen, muss man erstmal mehrere gigantische Tackernadeln entfernen. Die richtige Technik dafür habe ich noch nicht herausgefunden. Eine Zange schützt dabei aber schon enorm vor Verletzungen. Dafür wird man aber mit ebenso gigantischer Noppenfolie belohnt, bei der eine Noppe handgroß ist und mit einem lauten Knall zum Platzen gebracht werden will. Nachdem man so ungefähr 90% des Kartons (Thomann verschickt kleine oder in diesem Fall flache Sachen immer in zu großen Kartons und füllt den Rest mit dieser Folie diesen Noppen auf) entleert hat, kommt man an die längst ersehnten Felle, den Stimmschlüssel und erstaunlicherweise an eine kostenlose Musikerzeitschrift (von der ich noch nie was gehört habe), die sonst 3,90€ kostet. Die soll auch eine CD mit dreizehn Liedern enthalten, bei mir wurde die CD anscheinend aber nur auf eine Seite gedruckt. Immerhin in Farbe. :P
Naja, ich bin jetzt meine Snare und Toms bespannen, damit ich nicht mehr diesen traurigen Anblick erstragen muss:
snare_ohne_fell

Snarefell im Eimer und das am Wochenende

snarefell1
Na toll. Was zuerst mit einer kleinen Delle begann, entwickelte sich heute zu einem riesen Desaster. Während ich heute so vor mir hertrommelte, bemerkte ich, dass sich aus der Delle ein (wenn überhaupt) nadelkopfgroßes Loch gebildet hat. Hab mir gedacht, dass das nicht weiter schlimm ist und ich einfach gemütlich bei Thomann ein neues Fell bestellen und auf die Post nächste Woche warten könnte.
Nachdem mich meine Snare eines besseren belehrte und ich erst nach zwei Schlägen bemerkte, dass diese keinen Ton bzw. sehr außergewöhnliche Geräusche von sich gab, realisierte ich, dass heute (natürlich, wie soll es auch anders sein) Samstagnachmittag ist und es hier weit und breit kein Musikgeschäft gibt.
Dabei hab ich schon die ganze Woche darüber nachgedacht, mir ein neuen Satz Felle zuzulegen. Jetzt kann ich nur abwarten, dass die Post schnell die neuen Felle liefert.
snarefell2
Wie man unschwer erkennen kann, ist die Snare wirklich unbespielbar, da der Riss einmal über die halbe Snare geht. Das macht bei einer 14″ Snare einen 7″ (ca. 17,78 cm) langen Riss. Wäre ja alles halb so wild, wenn eine meiner Toms auch 14″ große wäre. Dann könnte ich notdürftig das Fell wechseln.

Wer hat sich eigentlich den freien Sonntag ausgedacht? Wäre doch was gegen die Arbeitslosigkeit, wenn alle Geschäfte auch Sonntag geöffnet hätten. :(

Vierter Schritt zum Speedpainting

step_3
Heute habe ich mal wieder etwas herumgeblättert, wenn man das so sagen kann. Außerdem hab ich weiter Beleuchtungseffekte hinzugefügt.

Schritt 1: Sich über Techniken informieren
Schritt 1,5: Lästigen Schnupfen loswerden
Schritt 2: Hintergrund/Beleuchtung
Schritt 3: Grobe Details
Schritt 4: Blätter/Beleuchtung II

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