Archiv für Dezember 2010

Johi’s Jahressampler und mein Senf dazu

So, Weihnachten und ich habe endlich Zeit mir Johi seinen Jahressampler anzuhören. Auf gehts.

1. Indica – A Way Away

Eigentlich ganz nette Musik. Wollte mir Indica eigentlich schon öfters genauer zu Gemüte führen, aber nach ein paar Liedern, die ich mir bei Youtube angehört habe, hatte ich schon wieder genug. Irgendwie plätschert die Musik nur so an mir vorbei, auchwenn ich Indica damit vermutlich Unrecht tue. Der Funke konnte auch mit In Passing nicht überspringe.

2. Volbeat – Beyond Hell / Above Heaven

Hier gilt natürlich gleiches, wie für Andre’s Sampler und da du mit Fallen das gleiche Beispiellied ausgewählt hast, kopiere ich ganz frech mal meinen Text: Vor Erscheinung von Beyon Hell / Above Heaven hatte ich ja schlimmste Befürchtungen, dass sich Volbeat ab sofort nur noch wiederholen würden, da ich mir nich vorstellen konnte, wie sie in ihrem selbst gesteckten engem Stil was neues schaffen sollten. Zum Glück bewahrheiteten sich meine Befürchtungen nicht und Volbeat haben mit ihrer neuen Platte ein starkes Album hingelegt. Besonders das Lied Evelyn war eine Überraschung und hat mir von allen Lieder dieses Album am besten gefallen. Bei Fallen stellten sich bei mir leider sehr schnell Abnutzungserscheinungen ein.

3. Donots – The Long Way Home

Ich glaube so würden Fiddler’s Green klingen, wenn sie überhaupt keine irischen Einflüsse hätte. Von dem Lied Parade Of One bekommt man irgendwie gute Laune. Ich sehe gerade, dass da noch ein Lied von den Donots im Sampler steht, also werde ich mir mein Urteil über die Band bilden, wenn ich das zweite Lied gehört habe. ;)

4. Floppy Dee – The Small Disappears, The Great Approaches

Floppy Dee kenn ich nur von Johis Last.fm-Profil. Ich hatte bis heute keine Ahnung in welche Richtung diese Musik gehen könnte. Den Namen verband ich immer mit Hip Hop, der in die Richtung Fettes Brot gehen könnte, aber durchaus auch Gangsta-Rap hätte sein können. :D Jetzt weiß ich, dass es Rock und ich mir um Johi keine Sorgen mehr machen muss. ;) Als das Intro einsetzte, dachte ich sowas wie “hui, das ist aber erstaunlich gut”. Der Gesang in den Strophen gefällt mir nicht ganz so, aber im Refrain dafür umso mehr. Ein schönes Lied, vielleicht hör ich mir das restliche Album auch noch an, wo ich es jetzt schon habe.

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11. Indica – Elä

Leider gilt auch für Elä gleiches, wie ich schon für Platz 1 geschrieben habe: Indica können mich einfach nicht auf Dauer fesseln oder ein größeres Interesse bei mir wecken, auch wenn mir in diesem Lied die Klaviereinlagen gefallen haben.

12. Donots – Killing Time

Okay, hier muss ich meine Aussage von weiter oben zurücknehmen. So würden auch Fiddler’s Green nicht mehr klingen, wenn sie keine irische Musik machen würden. Killing Time gefällt mir nicht ganz so gut, wie Parade Of One. Ich glaube, dass mich der Song auf Dauer langweilen würde, da er leider nur wenig Abwechslung in meinen Augen bietet.

Andre’s Jahressampler 2010 und mein Senf dazu

Heute habe ich endlich die Zeit gefunden in Andre’s Jahressampler 2010 reinzuhören und mir ein detailiertes Meinungsbild davon gemacht. ;) Here we go.

1. Eisbrecher – Eiszeit

Es gibt zwei Arten von NDH-Bands: die Guten und die Schlechten. Eine Band dieses Genres die irgendwo dazwischen liegen könnte, habe ich noch nicht entdeckt. Eisbrecher gehören jedenfalls zur ersten Kategorie. Das neue Album Eiszeit geht mehr im Vergleich zum zwei Jahre alten Vorgänger Sünde wieder mehr nach vorne und ist allgemein schön druckvoll, was man vor allem live zu spüren bekommt. Ein wirklich gelungenes Album, auch wenn es nicht in meiner Top Ten gelandet ist, sondern an allen Neuerscheinungen des Jahres im oberen Mittelfeld steht.

2. Volbeat – Beyond Hell / Above Heaven

Vor Erscheinung von Beyon Hell / Above Heaven hatte ich ja schlimmste Befürchtungen, dass sich Volbeat ab sofort nur noch wiederholen würden, da ich mir nich vorstellen konnte, wie sie in ihrem selbst gesteckten engem Stil was neues schaffen sollten. Zum Glück bewahrheiteten sich meine Befürchtungen nicht und Volbeat haben mit ihrer neuen Platte ein starkes Album hingelegt. Besonders das Lied Evelyn war eine Überraschung und hat mir von allen Lieder dieses Album am besten gefallen. Bei Fallen stellten sich bei mir leider sehr schnell Abnutzungserscheinungen ein.

3. Trapt – No Apologies

So, endlich eine Band, die ich nicht kenne. :D Das Lied Sound Off ist sehr eingängig und auch die etwas angerauhte (keine Ahnung, wie ich das sonst beschreiben könnte) des Sängers gefällt mir. Allerdings bleibt von dem Lied bei mir nicht wirklich was hängen. Ich mag es wenn die Refrains untereinander nochmal variert werden, auch wenn es nur textlich ist. Vielleicht hätte Trapt so das Lied noch etwas aupeppen können. So reicht es leider nur für ein “ganz nett”, aber nicht mehr.

4. Scorpions – Sting In The Tail

Scorpions werden meiner Meinung nach viel zu oft auf Ihre bekanntesten Lieder wie Wind Of Change und Rock You Like A Hurricane reduziert werden, auch wenn ich gestehen muss, dass ich kaum mehr von ihnen kenne. Dass man ihnen damit aber Unrecht tut, beweist Raised On Rock. Allein dieses Lied gefällt mir besser als beide gerade genannten Gassenhauer. Ich glaube, es wird höchste Zeit, dass ich mir mal Sting In The Tail zu Gemüte führe und natürlich auch die älteren Alben.

5. Lordi – Babez For Breakfast

Lordi veröffentlichen zwar keine Offenbarungen, machen aber soliden Hard Rock, der beim Anhören Spaß macht. Mit dieser Tradition bricht auch nicht das neuste Album Babez For Breakfast. Es ist nichts wirklich neues auf dem Album zu hören, aber typisch Lordi halt. This Is Heavy Metal hat zwar eine einfach Liedstruktur, wie alle anderen Lieder auch, ist aber trotzdem eine interessante Hard Rock-Hymne. Ich denke, dass Lordi vor allem live nochmal eins drauf legen können, allein schon wegen der Show. Ich möchte sie jedenfalls irgendwann einmal live erleben dürfen.

6. Avantasia – The Wicked Symphony

Avantasia sind wirklich was Besonderes. Welche Band kann schon mit einem solchen Staraufgebot auffahren? Eigentlich fällt mir da nur noch Ayreon ein. Und genau in dieser Vielfalt an musikalischen Koryphäen liegt die Stärke Avantasia’s. Musikalisch sind alle Lieder schon sehr abwechslungsreich, aber durch die Anzahl der beteiligten Sänger wird dies nochmal intesiviert. So ist es auch möglich auf den Konzeptalben eine gewisse Tiefe aufzubauen, indem jeder Sänger einen Charakter vertritt. Die beiden neuen Alben The Wicked Symphony und Angel of Babylon sind gewohnt stark, gefallen mir aber nicht ganz so sehr wie die vorherigen Alben. Kann aber auch daran liegen, dass sie sich noch nicht so setzen konnten. Black Wings ist ein gewohnt gutes Lied, kann aber nicht gegen Forever Is A Long Time vom selben Album anstinken – finde ich. :D

7. Unheilig – Große Freiheit

Früher zählte Unheilig zum meinen Lieblingsbands. Habe sie auch viel und intensiv gehört, aber als 2008 das Album Puppenspiel herauskam, war ich ziemlich enttäuscht. Das klang mir alles zu sehr nach Schlager und irgendwie verlor ich langsam das Interesse an Unheilig, auch weil sich mein Musikgeschmack veränderte. Im Laufe der Zeit wurden mir die alten Alben zu elektronisch. Leider konnte auch Große Freiheit nichts daran ändern, da Unheilig mit diesem Album den Weg weitergehen, den sie mit Puppenspiel eingeschlagen habe. Das ist mir alles zu weichgespühlt. Allerdings bedeutet mir Geboren Um Zu Leben etwas, da es im September auf der Beerdigung meines Großvaters gespielt wurde.

8. Der W – Autonomie

Ich muss ja zugeben, dass sich bei mir, wenn ich Bandnamen wie Der W oder Frei.Wild lese, die Zehennägel aufrollen. Musikalisch finde ich sie sehr langweilig und textlich in den meisten Fällen einfach nur platt. Lei(D)figuren macht da keine Ausnahme. Auch live konnt Der W mich letztes Jahr in Wacken nicht überzeugen. Das ist einfach nicht meine Musik.

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11. Trapt – Headstrong

Sound Off von Platz Drei hat mir besser gefallen. Headstrong ist für mich eine zu durchschnittliche Rocknummer. Auch ist hier bedauerlicherweise die Stimme vom Sänger nicht so schön kantig wie bei Sound Off. Ich denke, ich muss noch mehr Lieder von dieser Band hören, um mir ein besseres Bild von ihnen zu machen. Meiner erste Eindruck sagt mir jedenfalls, dass sie Potenzial haben.

12. Nickelback – Something In Your Mouth (Album: Dark Horse)

Der Gesang bei Nickelback ist, wenn man sich im Rockbereich umsieht, erhaben. Und auch instrumental gesehen, kann diese Band einiges. Something In Your Mouth hat schön Groove. Ob ich mir von Nickelback jetzt Alben kaufen würde, glaube ich nicht, aber wenn man jedes mal, wenn im Radio Lady Gaga laufen würde, sie durch Nickelback ersetzen würde…ja, dann glaube ich, wäre die Welt eine Bessere und ich würde auch wieder öfters Radio hören.

Ende. Mein Kommentar zu Johi’s Jahressampler folgt in den nächsten Tag. :)

2010 – Der musikalische Jahresrückblick

Und hier ist mein musikalischer Rückblick auf 2010:

1. The Ocean – Heliocentric


Heliocentric von The Ocean war in diesem Jahr mein absoluter Favorit. Stilistisch bewegt sich das Album irgendwo zwischen Sludge, Post-Metal und Doom-Metal. Klasse ist auch der thematische Aufbau, dem das Album als Konzeptalbum folgt: es wird aus religionskritischer Sicht gezeigt, wie sich das menschliche Weltbild im Laufe der Geschichte änderte. Angefangen bei der Schöpfungsgeschichte, geht es über Kopernikus, bis hin zu Darwins Evolutionstheorie und Dawkins Atheismus.

2. The Ocean – Anthropocentric


Na nu, noch ein Album von The Ocean? Ja, denn sieben Monate nach Heliocentric brachten sie dessen Fortsetzung Anthropocentric raus. Aber dennoch kann man diese beiden Alben nicht zu einem Platz zusammenfassen. Ist Heliocentric noch relativ ruhig, geht es auf Anthropocentric wesentlich härter zur Sache. Inhaltlich schließt dieses Album an seinem Vorgänger an und widmet sich vollstens der Kritik am überholtem christlichen – aber noch von vielen Strenggläubigen für richtig befundenem – Weltbild. Tut mir Leid, dass The Ocean die ersten beiden Plätze belegen, aber ich feier diese Band im Moment wie sonst keine andere ab. ;)

3. Nevermore – The Obsidian Conspiracy


Letztes Jahr in Wacken gesehen, brauchten sie einige Zeit, bis ich Nevermore für sehr gut befunden habe. Aber so ist das meistens mit progressiver Musik. The Obsidian Conspiracy ist allerdings eingängiger als dessen Vorgänger, aber trotzdem abwechslungsreich.

4. Finntroll – Nifelvind


Ich hätte nie gedacht, dass Finntroll irgendwann einmal in einer Jahres-TopTen von mir stehen können. Deren Alben waren zwar immer ganz nett, aber nie wirklich überragend. Das hat sich mit Nifelvind geändert, was vielleicht auch daran liegen mag, dass sie sich textlich ernsteren Themen gewidemt haben. Die früheren Themen waren doch sehr klischeebehaftet.

5. Black Sun Aeon – Routa


Schön frostige Musik. Genau das richtige für diese Jahreszeit – und auch für den Sommer, um für etwas Winterstimmung zu sorgen.

6. Grand Magus – Hammer Of The North


Grand Magus haben mit ihrem aktuellen Album eine starke Platte hingelegt. Sie strotzt zwar jetzt nicht vor Innovationen, macht aber sehr viel Spaß sie anzuhören. Wer Stoner Rock und klassischen Metal mag, wird sie sehr wahrscheinlich mögen. Schade, dass der Doomeinfluss, der früheren Platten verschwunden ist.

7. Iron Maiden – The Final Frontier


Was soll ich groß schreiben? Iron Maiden halt.

8. Dark Tranquillity – We Are The Void


Zusammen mit In Flames und At The Gates sind Dark Tranquillity die Begründer das Göteborger Metal. Zwar sind alle drei Bands heute musikalisch kaum noch zu vergleichen, aber stark sind sie alle auf ihre Art. We Are The Void steht keinem der früheren Alben in irgendeiner Form nach, sondern ist gewohnt guter Qualität.

9. Ihsahn – After


Ich muss ja zugeben, dass ich Ihsahn als ich ihn das erste mal hörte, relativ scheiße fand. Also so richtig. Irgendwann hat es dann aber Klick gemacht und plötzlich mochte ich ihn. Ich gebe zu seine Musik ist eine richtige Frickelei und wenn man sie nicht mag – so wie ich zunächst – ist es sowas von anstrenged sich sowas anzuhören. Ich bin auch keinem böse, wenn er das Lied, das ich ausgesucht habe, mies findet und es nicht schafft es zu Ende zu hören. Mittlerweile finde ich es einfach nur noch geil. Besonders das Saxophon, was auf After erstmals zum Einsatz kam.

10. Ozzy Osbourne – Scream


Ozzy Osbourne dürfte jedem ein Begriff sein. Eine lebende Legende halt und auch sein aktuelles Album Scream ist es wert angehört zu werden.

Beste Neuentdeckung: Warrel Dane


Eigentlich würde an dieser Stelle The Ocean stehen, habe ich jetzt aber nicht gemacht, da sie ja schon in der Top Ten zweimal vertreten sind. Stattdessen mache ich Platz für Warrel Dane, dem Sänger von Nevermore. Wusste zwar, dass er ein Soloalbum rausgebracht hat, habe aber bis vor kurzem nie reingehört. Und was soll ich sagen? Es gefällt mir. Würde zusammen mit Warrel Dane hier noch Isis als beste Neuentdeckung des Jahres nennen, aber die haben zwei Monate nachdem ich sie entdeckt habe ihre Auflösung bekannt gegeben. Deshalb habe ich Warrel Dane den Vortritt eingeräumt. Wer aber atmosphärischen Post-Rock/Metal mag, kann ja trotzdem mal reinhören. ;)

Am liebsten gehörte Band: Type O Negative


Auch hier würden The Ocean stehen, aber ihr wisst… Type O Negative sind allerdings mindestens genauso gut. Schwarzhumoriger und sarkastischer können Texte nicht sein. Leider schade, zu wissen, dass es von ihnen nichts neues mehr geben wird, da Sänger und Bassist Peter Steele im April mit 48 Jahren verstorben ist, was das Ende der Band bedeutete. Neben Ronnie James Dio (Black Sabbath, Dio, Heaven & Hell) und Franz Vonlichten (E.S. Posthumus) einer der für mich bedeutensten Musiker, die dieses Jahr von uns gegangen sind.

Damit ihr wisst, welche Alben ich dieses Jahr für gut befunden habe, die es aber nicht in die Top Ten geschafft haben, hier eine kleine Liste:
Agalloch – Marrow Of The Spirit
Airbourne – No Guts. No Glory.
Alcest – Écailles De Lune
Allen-Lande – The Showdown
Anathema – We’re Here Because We’re Here
Avantasia – Angel Of Babylon
Avantasia – The Wicked Symphony
Barren Earth – Curse Of The Red River
Before The Dawn – Decade Of Darkness (EP)
Bison B.C. – Dark Ages
Black Label Society – Order Of The Black
Blind Guardian – At The Edge Of Time
Cathedral – The Guessing Game
E.S. Posthumus – Makara
Eisbrecher – Eiszeit
Eluveitie – Everything Remains (As It Never Was)
Engel – Threnody
Enslaved – Axioma Ethica Odini
Equilibrium – Rekreatur
Freedom Call – Legend Of The Shadowking
God Is An Astronaut – Age Of The Fifth Sun
Grave Digger – The Clans Will Rise Again
Grossstadtgeflüster – Alles Muss Man Selber Machen
Heaven Shall Burn – Invictus
In Mourning – Monolith
Intronaut – Valley Of Smoke
Jorn – Dio
Kingdom Of Sorrow – Behind The Blackest Tears
Klone – Blackest Days
Kvelertak – Kvelertak
Kylesa – Spiral Down
Lordi – Babez For Breakfast
Masterplan – Time To Be King
Motörhead – The Wörld Is Yours
October Tide – A Thin Shell
Overkill – Ironbound
Pain Of Salvation – Road Salt One
Raintime – Psychromantic
Rosetta – A Determism Of Morality
Rotting Christ – Aealo
Sabaton – Coat Of Arms
Swans – My Father Will Guide Me Up A Rope To The Sky
Tarot – Gravity Of Light
Van Canto – Tribe Of Fore
Volbeat – Beyond Hell / Above Heaven
Year Of No Light – Ausserwelt

Das war mein Jahresrückblick. In den nächsten Tagen werde ich mir eurer Jahressampler anhören und zu jedem Lied etwas schreiben. Ich freu mich. Vielleicht entdecke ich ja noch was für mich.

2010: Der Jahressampler

Der ein oder and(e)re wird es mitbekommen haben: das Jahr neigt sich dem Ende zu. Eigentlich wollte ich so wie vor einem Jahr die vergangenen zwölf Monate revue passieren lassen und meine Top Ten der Albenneuerscheinungen aufstellen, um zu jedem dieser zehn Alben noch etwas zu schreiben. Da kam mir aber eine Idee, bei der jeder mitmachen kann, der Zeit und Lust hat: jeder stellt seine Top Ten auf, schreibt ein paar Worte zu jedem Album und sucht sein persönliches Lieblingslied des Album bei Youtube raus. Da es Bands gibt, die EPs rausbringen, die manchmal länger (sowohl zeitlich, als auch von der Songanzahl) als die Studioalben von machen anderen Bands sind, kann man gerne auch EPs auflisten, solange sie in diesem Jahr erschienen sind. Singles, Remaster-, Best Of- und Livealben verbiete ich hier einfach mal für die Top Ten.
Zusätzlich zu diesen zehn Liedern, gibt es noch je einen Punkt für die beste persönlich Neuentdeckung des Jahres und für die/das Band/Album/Lied, das man dieses Jahr am liebsten gehört hat. Diese beiden weiteren repräsentativen Lieder müssen dann natürlich nicht aus diesem Jahr stammen.
Den eigenen Jahresrückblick samt der Youtube-Links veröffentlicht dann jeder Teilnehmer in seinem Blog oder – falls man keinen hat – im Journal auf Last.fm, damit die anderen Teilnehmer sich die Listen anhören und etwas zu jedem Lied schreiben können. Das muss natürlich nicht viel sein. Ein Satz pro Lied reicht, was nicht heißen muss, dass man nicht mehr schreiben darf.
Der Jahressampler von jedem Teilnehmer sollte dann so aussehen:
1. Lied vom persönlichen Highlight
2. Lied vom zweitbesten Album
3. Lied vom dritten Album
4. Lied vom vierten Album
5. Lied vom fünften Album
6. Lied vom sechsten Album
7. Lied vom siebten Album
8. Lied vom achten Album
9. Lied vom neunten Album
10. Lied vom zehnten Album
11. Lied der besten Neuentdeckung
12. Lied von Album/Band, die man besonders gerne in diesem Jahr hörte

Wer nicht auf zehn Neuerscheinungen kommt, kann die verbliebenen Plätze so wie Punkt Zwölf füllen.
Der Vorteil an der ganzen Sache ist, dass man sieht, was das Jahr in Genres, in die man sonst nicht so oft reinhört, gebracht hat und so vielleicht auch was neues für sich selbst entdeckt. Aber erstmal sehen, ob hier überhaubt jemand Lust auf so etwas hat. :)


del.icio.us


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